Gemeinde, Gebäude
und Geschichte
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Im Schleswig-Holsteinischen Anzeiger 1776, Seite 712, wird
die Kirche Wetzstede, heute Hohenwestedt, unter dem Jahr 1215
erstmalig aufgeführt. Das Kirchspiel soll damals zu Hohenaspe
gehört haben, was aber nicht nachgewiesen ist. An der holsteinischen Heerstraße gelegen, erlitt die
Gemeinde im 30-jährigen Krieg große Schäden und
hatt ständige Einquartierungen fremder Truppen zu erdulden.
Die Kirche brannte 1616 ab und ist mit Unterstützung der
benachbarten Kirchspiele in vier Jahren wiederaufgebaut und 1620
geweiht worden. Am 14. März 1768 fiel der Bau erneut einer
Brandkatastrophe zum Opfer, die den ganzen |
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Ansicht von Süden |
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Die Kirche ist nach der vollständigen Vernichtung im
Jahre 1768 vom Baumeister Rosenberg 1769/70 wiederaufgebaut worden.
Das Kirchengebäude wurde im klassizistischen Stil als
Backsteinsaalkirche wiedererrichtet und besitzt ein bemerkenswertes
Sandsteinportal, geschaffen vom Bilhauer Moser, der auch für
den Innenausbau verantworlich war. Der Raum wird vom Altar mit
seinem klassizistischen Aufbau und dem von Säulen flankierten
Kruzifix beherrscht. |
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| Bei der Neugestaltung des Innenraums wurde der
Altarbereich um 3 Stufen erhöht und der Mittelteil wurde
halbrund. Rechts und links wurde der Raum durch eine Galerie aus Säulchen und viereckigen Pfosten abgetrennt. Auch das halbkreisförmige Geländer um den Altar stammt aus jener Zeit. |
Die beiden Friedhofskapellen:
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Das Thomashaus als zentrale Begegnungsstätte
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