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 Thomashauspassage 2

Die Räumlichkeiten der Schwesternstation und dem Sozialen Dienstleistungszentrum
Neues von der Schwesternstation
Nun sind wir bald mehrere Jahre in unserer neuen Station im Betreuten Wohnen,
Thomashaus-Passage 2 in Hohenwestedt.
Wir fühlen uns hier sehr wohl. Die Wohnungen sind alle vermietet.
Eine Wohnung besteht aus Wohn-, Schlafzimmer, Küche, Flur und Bad.
Jede zweite Wohnung verfügt über zwei Notrufschalter, sowie teilweise Balkon oder Terasse.
Jede Wohnung hat noch einen Keller und ist über einen Fahrstuhl erreichbar.
Die Hausgemeinschaft ist gut. Wir treffen uns einmal wöchentlich zum Klönschnack und unternehmen einmal monatlich einen Ausflug, Theaterbesuch oder ein gemeinsames Essen.
Durch die zentrale Lage sind alle Geschäfte und Veranstaltungen für die Mieter sehr gut erreichbar.
Unsere Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Freitag von 8:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch von 8:00 - 13:00 Uhr,
Donnerstag 8:00 - 20:00 Uhr

Wenn Sie Lust haben, schauen sie doch einfach mal vorbei.

Gemeindekrankenpflege im Wandel der Zeit

Die Pflege von pflegebedürftigen Menschen war schon immer die Aufgabe von Familienangehörigen: etwa 84 Prozent werden zu Hause versorgt. Organisierte Pflege entwickelte sich erst etwa 1830, als Pastor Theodor Fliedner und sein Frau Caroline für die evangelische Kirche mit der Ausbildung von Witwen und ledigen Frauen zu Diakonissen begannen. Diese Frauen konnten von wohlhabenden Familien gegen Lohn "ausgeliehen" werden, um kranke Familienangehörige zu pflegen.

Erst 1843 wurde in Jöllenbek bei Bielefeld die erste Gemeindediakoniestation
gegründet, die das Ziel hatte, die Armen zu pflegen.
Dieses Modell hat sich in ganz Deutschland ausgebreitet
und Diakonissen- Mutterhäuser wurden gegründet.
Für Hohenwestedt wa das Mutterhaus in Kropp zuständig, das auch für die Betreuung der pensionierten Diakonissen Sorge trug. 1898 stellte der hiesige Vaterländische Frauenverein für Hohenwestedt und Umgebung die erste Diakonisse ein.
Elise Denzau wurde nach halbjähriger Schulung in der Diakonissenanstalt Altona als Schwester eingesetzt.
Sie wirkte nicht nur in der Pflege, sondern mußte auch Desinfektionsaufgaben wahrnehmen, Essen kochen für die Kranken, Nachtwachen durchführen, Verbände wechseln, Eispackungen auflegen, massieren, Vereinsbeiträge sammeln und die Vorstandsdamen bei Kontrollgängen begleiten.
1925 gründete die Kirchengemeinde Hohenwestedt die Schwesternstation.
Schwester Emilie wurde von der Kirchengemeinde eingestellt,
sie war bis 1954 tätig, ab 1954 Schwester Grete, von 1973 bis 1979 Schwester Anneliese.
Inzwischen wurde schon das Privatauto benutzt, nachdem jahrzehntelang die Schwestern mit Fahrrad oder zu Fuß unterwegs waren.
Das erste Dienstfahrzeug erhielt Schwester Sabine, die Schwester Anneliese ablöste.
1989 wurde Schwester Heike, 1991 Schwester Marianne eingestellt und die Schwesternstation begann zu wachsen.
1995, nachdem das Pflegegesetz rechtskräftig wurde, gründeten die Kirchengemeinden Hohenwestedt und Todenbüttel den Verein Pflege LebensNah. Seit 2007 heißen wir wieder wie früher Schwesternstation der Kirchengemeinden Hwst/Tdb gGmbH.
Zur Zeit wird sie geleitet von Schwester Sabine und Schwester Regine.
Unser Team besteht aus 15 Pflegefachkräften, 16 Pflegekräften, 2 Haushaltshilfen, 1 Verwaltungsfachkraft und 1 Erzieherin.
Mehrere Dienstfahrzeuge stehen für das große Einzugsgebiet zur Verfügung.

 

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Schwesternstation / Kirchengemeinde Hohenwestedt, Thomashaus-Passage 2, 24594 Hohenwestedt